Oscar ist der beste Cubaner wo gibt, als wir gefragt haben, was das Kletterequipment denn nu kostet, meinte er dass wir ihm das geben sollen, was wir gerne möchten. Keine Spur von Abzug, das schön, auch alle anderen Preise waren so wie vereinbart, so geht’s also auch. Die Buszentrale war natürlich nicht in der Lage zu telefonieren und konnte uns deshalb nur nen Trip nach Habana klarmachen und uns vertrösten, dass wir dann da die Weiterfahrt nach Varadero (von wo aus wir wieder heim fliegen wollen) kaufen müssten. Hat witziger weise 1a geklappt und wir mussten nicht mal sonderlich lange warten. Die Ankunft war dann so, wie man sich Backpacking vorstellt: Nass und anstrengend. Wir hatten uns ein Budget-Hotel ausgesucht, was laut Planet für den Preis einer casa Particular in Ordnung sein sollte. Haben uns dann vollbepackt aufgemacht und natürlich mussten sich in dem Moment sämtliche karibischen Wolken über uns entleeren,
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| Nass! |
dafür hat man ja schließlich die alten Regenüberzüge, das Hotel war nicht zu finden, ein Typ in der Nähe meinte es wäre geschlossen. Ja klar, die Betrügerei steht sogar im Planet, du Nase! Behaupten das Hotel wäre zu, abgebrannt, alle Menschen tot oder was auch immer uns dann zu nem anderen führen und Provision einsacken. Nicht mit uns! Ha! Sind noch zweimal um den Block getingelt, der Regen wurde weniger, aber war trotzdem eher so mittelschön, um dann schlussendlich definitiv zu erfahren, dass das Hotel tatsächlich zu ist. Kann ja kein Mensch ahnen. Das casa particualr, was wir dann in der Not nehmen mussten, war schon witzig, weil wir bei einer sehr alten frau einfach mit in der Wohnung untergekommen sind. Wir mussten durch ihr Wohnzimmer, um in unser Zimmer zu kommen, das hatte ich auch noch nicht. Zimmer war stickig und hat komisch gerochen, war aber sauber und hatte Aircon, für eine Nacht ok.
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| Und wieder nen Fernseher - mit zwei Programmen ;) |
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| Da rechts das blaue isses. |
Sind an dem tag dann schnell noch zu Benny, dem Casa, in dem wir die ersten Tage gewohnt haben – da war keiner, außer nem Kanadier, der war ganz nett und seine Anwesenheit war auch unser Glück, weil er meint,e dass er jetzt zwei tage in Havana sei. Mutti meinte nämlich sie hätte kein Zimmer, schnell den Kanadier geholt und zack, hatten wir nen Zimmer für zwei Nächte.
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