Mittwoch, 1. Juni 2011

Kuba Backpacking Fazit / 10 Ideen Guide / Whatever

So! ich kann nicht einschätzen, wie der Trip jetzt insgesamt auf euch gewirkt hat, weil ich recht viel negatives geschrieben habe. So soll das nicht, ich würd jederzeit wieder nach Kuba fliegen, das Land ist großartig. Wir haben jetzt halt nur unsere Backpacking-Erstbesteigung gemacht und da ist's normal, dass nicht alles 100% rund läuft. Ich bin jetzt schlauer als vorher. Für Backpacking auf Kuba empfehle ich meine soeben erdachten 10 Ideen:

- Lern Spanisch! Zumindest einfache Gespräche muss man beherrschen, sonst kann man alles außer All-In-Puffs knicken, weil wirklich nahezu niemand englisch kann. Ich wollte das nicht glauben, ist aber so ;)

- Bring Bargeld! Soviel € wie man verkraftet in bar mitnehmen und dort tauschen, das gibt 1,4 cuc pro €. Wenn man hingegen mit der Kreditkarte abhebt tauscht man quasi Dollar zu Euro was momentan 1€ zu 1,3 cuc bedeutet. Außerdem gibt es nahezu keine ATMs und die Banken haben nur sehr selten ne Verbindung zum Visa-Server (wir haben einen in Havana und einen in Varadero gefunden)

- Tausch auch Moneda nacional! Es gibt auf Kuba zwei Währungen Cuc (vor allem für reiche Kubaner und Touristen, an den Dollar gebunden mitsamt 20% Strafgebühr beim Umtausch) und Moneda nacional (das "normale" Geld mit dem Kubaner untereinander handeln) Also nicht nur Cuc tauschen, sondern auch immer ne Stange Quatschgeld dabei haben, damit kann man sehr, sehr viel günstiger Einkaufen, weil niemand damit rechnet, dass nen Gringo mit normalen Geld bezahlt und man besser vor Betrügereien geschützt ist.

- Rechne nach! In kleiner Supermärkten, die mit Taschenrechnern arbeiten, rechnen die Menschen gerne mal falsch. Aber so richtig, wenn man die ersten Tage blauäugig und voller Urlaubsfreude unterwegs ist, kann das schon ins Geld gehen.

- Erwarte keine Backpacker! Am besten schon als Gruppe starten oder so, Backpacker für witziges Betrinken und gemeinsames rumziehen sind absolute Fehlanzeige.

- Wohn in Casas Particulares! Das ist sehr günstig, die Vermieter sind nett und alle in denen wir gewohnt haben, hatten Aircon und eigenes Bad. Ist nur schwer ran zu kommen, bennys Hostel hatte als absolute Ausnahme die Möglichkeit Online zu buchen. Das lohnt aber auch nur von daheim, weil es -->

- Erwarte kein Internet! Es gibt auf Kuba nahezu nirgendwo internet, der Lonely Planet zeigt zwar in jeder Stadt Spots an, aber wirklich zuverlässig ist das nicht. Die einz sichere Methode dürften die richtig großen Hotels sein...

- Sei nett aber kritisch! Ich hab noch nie so gerissene Touts (Betrüger) erlebt, wie auf Kuba. Die Jungs und Mädels machen ihre Sache echt gut, aber schlussendlich folgt meist die böse Hookline ;) nicht mitgehen, keine Zigarren kaufen etc.

- Frag nie nach Bacardi! Die Kubaner hassen (völlig zu recht) bacardi, auch wenn es urspünglich mal eine Kubanische Marke war, die sich jedoch nicht verstaatlichen lassen wollte (noch nachvollziehbar), dann abgewandert ist und schließlich mehrere Anschläge und Attentate auf Fidel, Bohrinseln etc. verübt hat. (nicht nett)

- Trink Havana Club! Muss nicht weiter erklärt werden.

Jetzt wird's cheesy, muss aber auch mal sein. Wenn man diese Ideen im Kopf hat wird aus:
Vorher...

 Das hier!

... nacher

22.5. bis Ende im Los Delfines All-Inclusive-Bunker Los Delfines, Inder, Briten Polen und Rassismus

Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich noch als Erwachsener All-Inclusive-Urlaub gemacht habe. Ich weiß jetzt auch warum... Für drei tage was das echt witzig, Sozialstudie und Seele baumeln lassen in einem, aber bitte wie machen Leute das zwei Wochen? Da wird man doch blöd. Aber ich greife (wie immer) vor.
Das Hotel ist echt schön und durch den günstigen preis auch voll mit kubanischen Familien, die witzigsten
anderen Gäste, die wir kennengelernt haben sind auf jeden Fall Peter und Omar.
Wirklich durch Zufall sieht man Polen-Peters zarte Gestalt links neben der Mülltonne.
Peter ist Pole und ein Monster von einem Mann, also wirklich, ich würde ihn auf steroid gestählte 130-140kg schätzen. Und er ist laut, unglaublich laut. Wir haben ihn am ersten Tag nur beäugt und sind am zweiten Tag (an dem wir von morgens bis abends durch getrunken haben, um das all-in zu rechtfertigen) auch näher kennengelernt. Er lebt in Kanada, deshalb ist sein English (bis auf die Lautstärke und den Akzent) auch verständlich, seine Frau spricht selten. Seine Mutter ist Deutsche, aber er kann keine drei Worte Deutsch, hat er laut eigener Aussage vergessen... Kommt vor. Achja er trägt einen wunderschönen polnischen Nationaladler als Tattoo über dem herzen, nais! not! Der Smalltalk war ok, bis Omar dazu kam, der Gute hat indische Eltern, ist aber in London geboren. Da er Reportagen (auch jetzt über Kuba) auf Hindi produziert und auch sonst viel Hindi spricht, hat er auch den großartigen Rajesh-Akzent... Deshalb kam es zu dieser Debatte:

Polenpeter: "Where you from, You Italy?"
Omar: "No, I'm British"

Polenpeter: "No!"
Omar: "Yes."
Polenpeter: "No, you don't look british"
Omar: "My Parents are from India"
Polenpeter: *grunzt* dreht sich weg
Omar: *sprachlos*

Das hat mir zu denken gegeben, als Peter dann Abends zu mir ankam und meinte er würde mich mögen fand ich das erst ja ganz nett. Bis er mir dann seine Gründe darlegte: "Because you are white. I hate dem Niggas and Indian and whatever." Das wars dann mit unserer freundschaftlichen Beziehung.

Kurz darauf haben wir uns lange mit Omar unterhalten, weil wir ihn zufälligerweise schon aus Havana kannten, spaßiger Typ. Ich hab dann auch erwähnt, dass der Pole spinnt, er teilte die Meinung. kam jedoch später recht betrunken von einer Meer-Rumtrinkerei mit Kubanern (diesen großen Sport hatte ich erwähnt) zurück und ist an Peter geraten. Götterbilder! Polnischer Rassist, 2m, 140kg gegen betrunkenen, aber sehr stolzen und vor allem netten Inder. Es kam komischerweise nicht zum Äußersten, weil Polenjoe irgendwann fluchend gegangen ist,. Tapferer Brite!
hmm, freibier


Tjoa, was soll man sonst zu am Strand liegen und Mojito trinken sagen? war schön gewesen!

21. Varadero Check in All-In-Schuppen Los Delfines

Um 12 mussten wir bei Benny raus, konnten aber unseren Kram stehen lassen, im Los Delfines kann man nämlich erst um 16:00 einchecken. Also den Tag am Strand verbracht
Kite-Surfen, hätten wir gern gelernt, wollte uns aber keiner beibringen
und dann zu Fuß zum neuen Hotel, die Kubaner verstehen leider nicht, dass man Rucksäcke zum tragen hat und die Taxis sind unglaublich nervig, wenn man versucht Strecken zu Fuß zu überwinden, weil jedes hupt, dann neben einen fährt und der Fahrer fragt, ob man nen Taxi braucht. Mein erstes mal All-In, witzig, so mit Bändchen und 24h Bar und so. Der Laden ist wohl die günstigste All-Inclusive-Möglichkeit in ganz Varadero und deshalb tummeln sich hier auch recht viele Kubaner und anderes schräger Schnäppchenvolk, aber bunt gemischt, Italiener, Engländern, Holländern, Amerikaner etc. Die Zimmer sidn in Ordnung, sauber, aber nicht perfekt,


aber wir zahlen pro nacht auch nur 100cuc (mal sehen wie der Umrechnungskurs so wird, wir wissen ja nicht wie genau dass bei Kreditkartenabhebungen jetzt tatsächlich ist) im schlimmsten Fall sind das 40€ pro Person pro nacht, im besten 30€. Das ist Ok, weil hier wirklich alles umsonst ist, das Essen ist auch völlig genießbar und die 24h bar macht ihren Job. Das abendliche Unterhaltungsprogramm muss man mitmachen, ob man will oder nicht, weil die band einfach so laut ist, dass man auch bei geschlossenen Fenstern das Gefühl hat, die Truppe stünde mitten im eigenen Zimmer.

kann man machen...

geht auch klar ;)

joa... ausm fenster fotografiert ;)

20.5. Varadero

Los Delfines

Sama Same, außer dass wir bemerkt haben, dass in unserem vorherigen Zimmer nen witziges Norwegisches Backpackerpärchen wohnt, kurz gequatscht, haben die dann aber nicht mehr gesehen. Haben den halben Tag damit verbracht unsere nächste Unterkunft zu finden, wollten mal All-Inclusive probieren, hab ich Zeit meines Erwachsenenlebens noch nicht gemacht. Im Planet waren zwei Möglichkeiten und obwohl der von 2009 ist, war das erste statt 88cuc bei 100 und das zweit statt 88 sogar bei 140, deshalb haben wir uns dann für das „Los Delfines“ entschieden.

was man hier nicht sieht: hinter dem auto sitzt nen armer kleiner bauarbeiter...

Propaganda! Die Cuban five auf den Bildern sind in US-Haft

Burg0r! Cheap, cheap

19.5. Varadero bei Bennys

Sind wieder bei Bennys untergekommen, diesmal im Erdgeschoss und eigentlich sogar noch schöner als im Zimmer oben, wo wir vorher waren, mit Küche und so. Hie machen wir eigentlich nur Strand, Rum und Rumhänggedöns, Urlaub also. 
Coconut direkt vom Baum...
ohne worte....

beste Piña Colada von Kuba...

das gute BECK bier

schnaps!

das eigentlich eher asien...

... und wieder geheime Botschaften...

18.5 Weg aus Viñales zurück nach Varadero

Oscar ist der beste Cubaner wo gibt, als wir gefragt haben, was das Kletterequipment denn nu kostet, meinte er dass wir ihm das geben sollen, was wir gerne möchten. Keine Spur von Abzug, das schön, auch alle anderen Preise waren so wie vereinbart, so geht’s also auch. Die Buszentrale war natürlich nicht in der Lage zu telefonieren und konnte uns deshalb nur nen Trip nach Habana klarmachen und uns vertrösten, dass wir dann da die Weiterfahrt nach Varadero (von wo aus wir wieder heim fliegen wollen) kaufen müssten. Hat witziger weise 1a geklappt und wir mussten nicht mal sonderlich lange warten. Die Ankunft war dann so, wie man sich Backpacking vorstellt: Nass und anstrengend. Wir hatten uns ein Budget-Hotel ausgesucht, was laut Planet für den Preis einer casa Particular in Ordnung sein sollte. Haben uns dann vollbepackt aufgemacht und natürlich mussten sich in dem Moment sämtliche karibischen Wolken über uns entleeren, 
Nass!
dafür hat man ja schließlich die alten Regenüberzüge, das Hotel war nicht zu finden, ein Typ in der Nähe meinte es wäre geschlossen. Ja klar, die Betrügerei steht sogar im Planet, du Nase! Behaupten das Hotel wäre zu, abgebrannt, alle Menschen tot oder was auch immer uns dann zu nem anderen führen und Provision einsacken. Nicht mit uns! Ha! Sind noch zweimal um den Block getingelt, der Regen wurde weniger, aber war trotzdem eher so mittelschön, um dann schlussendlich definitiv zu erfahren, dass das Hotel tatsächlich zu ist. Kann ja kein Mensch ahnen. Das casa particualr, was wir dann in der Not nehmen mussten, war schon witzig, weil wir bei einer sehr alten frau einfach mit in der Wohnung untergekommen sind. Wir mussten durch ihr Wohnzimmer, um in unser Zimmer zu kommen, das hatte ich auch noch nicht. Zimmer war stickig und hat komisch gerochen, war aber sauber und hatte Aircon, für eine Nacht ok.
Und wieder nen Fernseher - mit zwei Programmen ;)
Da rechts das blaue isses.

Sind an dem tag dann schnell noch zu Benny, dem Casa, in dem wir die ersten Tage gewohnt haben – da war keiner, außer nem Kanadier, der war ganz nett und seine Anwesenheit war auch unser Glück, weil er meint,e dass er jetzt zwei tage in Havana sei. Mutti meinte nämlich sie hätte kein Zimmer, schnell den Kanadier geholt und zack, hatten wir nen Zimmer für zwei Nächte. 

Sonntag, 29. Mai 2011

17.5. Nochmal klettern in Viñales

Bin nicht zum Schreiben gekommen irgendwie, schreibe das jetzt alles rückwirkend aus Varadero, zwei Tage bevor es wieder heimwärts geht. Waren heute (also wsch. am 17. Aber definitiv am Tag nach dem letzten Eintrag) nochmal klettern, war wieder genauso großartig wie am Tag davor, eigentlich noch besser, weil ich wusste wie der Spaß funktioniert und auch der ersten Berg komplett gemeistert hab. 
klettern in Viñales
Blöd gucken, kann ich

frischer Ananassaft kann was...


Haben uns dann noch an nem schweren Abschnitt versucht, war abenteuerlich aber echt spaßig, auf dem Rückweg noch schnell bei Raul nen Ananasgetränk genossen und wieder zurück zu Oscar, auf dem Weg haben wir nen deutsches Pärchen getroffen, bisschen geschnackt, deren traurige Gesichter bewundert, als wir erzählt haben, was wir für unseren Super last Minute Flug bezahlt haben etc. dann das Übliche, Rum und Zigarren sowie abschließend noch Fisch aus Oscars Superofen, Sahne!

16.5 Vinales, Vinales und nix anderes, weil klettern und essen und geil

Der Weg von Oscar in die Berge

Schöner Wohnen


Jan hat seinen letzten Indienneintrag im Blog hier „Manali, Manali und nix anderes“ genannt, so geht’s und jetzt grad mit Vinalaes, also „Vinales, Vinales und nix anderes“. Sind mit dem Bus her gekommen, nachdem unsere nette Casamutti uns easy 2,5 cuc pro Wasser in unserem Kühlschrank abgenommen hat – naja, seis drum, Abzüge gehören hier einfach dazu (0,5 wären normal gewesen). In dem Bus saßen sogar nen paar Leute, die keine Rollköfferchen hatten, yay! Der Bus-Guide hat sich bei allen anderen entschuldigt, dass sein Englisch so schlecht sei – er wäre für Deutsch ausgebildet, war ganz witzig, weil er dann alle Ansagen erst auf Spanisch, dann auf Englisch und schlussendlich nur für Lisa und mich noch mal auf Deutsch gemacht hat. Vinales ist ne tolle Abwechslung zu Havana, das Tal hier hat insgesamt 15.000 Einwohner, das Dorf grad mal 5.000. Wir haben uns nach dem Planet gerichtet und sind, sehr zum Ärger der Casavermieter am Bus, direkt zu Oscar gedackelt. Oscar ist einer der bekanntesten Bergsteiger Cubas, vermietet aber auch Zimmer in seinem Familendomizil, in dem zig Generationen zusammen wohnen. Und jetzt eben noch wir.
Auch wenn der Bergguru wegen seines gewaltigen Bauches wohl keine keine Touren mehr macht, hat er uns aber gerne Equipment geliehen, mit dem wir dann auch heute direkt losgepelmt sind. Aber ich greife vor. Das Dorf hier ist echt malerisch, die Leute gaffen einen nicht an, nerven nicht und freuen sich wenn man nett grüßt. So wollte ich das, ist doch gar nicht so schwer, Cuba! Hier gibt es alles, was man so braucht, aber wir essen morgens und Abends eh hier im Casa Particular – und wie wir essen! Frühstück is guter Standard, aber Abends wirft der Papa den dicken Grill an und macht uns was leckeres, gestern gab’s Huhn, heute will er Schwein zaubern. Sind sehr gespannt, vor allem weil wir nachm Klettern noch ne „Kleinigkeit“ gegessen haben: Hier gibt es überall so eine Art Milchbrötchen mit Käse und Schinken, was dann in nem Riesensandwichtoaster cross getoastet wird, eigentlich lecker. Das grad kam aber aus dem Eisfach in die Mikro, dafür wars billig. Montezuma ist übrigens jetzt auch da, aber wir gehen ihn solide mit Rum an. Mein Sonnenbrand hat sich witzigerweise geschlagen gegeben, habe keine Haut verloren, muss mich kaum noch eincremen und werde immer schwärzer, wuhu. Jetzt zu dem, was Vinales auszeichnet: Natur und Klettern. Wahnsinn!
Oscar hat uns Klettergurte, Karabiner und Seil gegeben und wir sind einfach mal mit dem „Climbing Cuba“-Buch losgezogen. In nicht mal einer halben Stunde ist man von unserem Häuschen mitten in der gritzgrünen Pampa und trifft auf Raul, dem der Bauernhof gehört, und auf dessen Land viele der besten Klettereien sind. Der ist ganz witzig und hat sich sehr gefreut, dass nen Bild von ihm in unserem Guide ist. Wir haben uns dann für die einfachsten Abschnitte in einem traumhaften Talkessel entschieden, Lisa hat das alles schon nen paarmal in Deutschland gemacht, ich hingegen war erst einmal richtig klettern und das ist mindestens 10 Jahre her, deshalb wollte ich nicht gleich ganz feste durchdrehen. Hat alles sahnig geklappt, wir wurden mit traumhaften Ausblicken belohnt und Lisa konnte die ganze Zeit mit Eidechsen spielen, war großartig, Lisa hat sogar das Plateau oben besiegt, ich war nicht ganz so hoch, fühle mich aber trotzdem wie Reinold. 

Lisa ist oben (blöde kuh)

und wird mit fies guter aussicht belohnt

Selbstauslöser ftw!

ich bin fast oben!




Danach noch schnell eine Höhle unsicher gemacht, die den ganzen Berg durchzieht, auf der anderen Seite gab es dann wieder nen großartigen Ausblick auf nen anderes Tal. 
höhle!

aussicht!

Rauls farm


Auf dem Rückweg haben wir dann Bauer Raul noch selbstgedrehte Puritos aus eigenem Anbau und Kaffee, vom Feld nebenan und nen Ananas-Rohzuckersaft abgekauft. Toller Tag, vor allem weil wir jetzt grad auf Oscars Schweinebeine vom Grill warten.

14.5. Havana nervt und Nico ist doof


So sieht havana aus. Überall! Ok - gelogen. Aber selten ist der Anblick nicht.


Hmpf. Das Essen gestern hat einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen, im Grunde hat das der ganze Abend. Wir sind in einer Lonely Planet-Empfehlung getingelt, die auch unsere Hostelmama kannte und als gut bezeichnet hat. Die Planet-Empfehlungen sind eigentlich immer einen Besuch wert – grad in Indien haben Jan und ich damals echte Perlen entdeckt, die man so nicht gefunden hätte. Das Restaurant heißt Paladar Bellamar, wobei „Palladar“ lediglich bedeutet, dass es ein privates Lokal ist. Die Dinger gibt es auf Kuba genauso lange wie Casas paticulares und waren eine Idee von Fidel und seinen Kumpels um der Bevölkerung neue Einnahmequellen zu bescheren. Wie es sich gehört, unterliegt so ein Unternehmen in einem sozialistischen Staat unzähligen Regeln: die dürfen nur Tagesgerichte haben und irgendwie nur Huhn, Schwein und Fisch servieren, keine Speisekarte haben, maximal 14 Plätze – solcher Quatsch. Deshalb hat uns die sehr nette Besitzerin/Köchin/Bedienung/Chefin auch die beiden möglichen Gerichte schnell runtergerattert, auf kubanischem Spanisch. Wir haben verstanden, Wahnsinn. In der Wartezeit durften wir uns an den Wänden verewigen, war gar nicht so leicht ein freies Fleckchen an der Wand zu entdecken. 
Essen & malen im Palladar Bellmar

Das Ergebnis - ein Traum! Für Lisa und mich homogay und nico... ja, der is doof ;)

Essen und Getränke waren gut, die Mutti und ihr Mann waren witzig. Blöderweise kam dann die Ernüchterung in Form der Rechnung: 30 cuc, also 20€. Das ist deutlich mehr als wir erwartet hatten und auch viel mehr als das Essen wert war, dafür hatten wir schon Lobster. Man kann aber halt nichts machen, wir hatten nur die Info aus dem Planet, dass ein Gericht 6 cuc kostet, daraus wurden auf der Rechnung 10, der Flan, von dem wir dachten, dass er dazu gehört, kostete auch mal easy 2 cuc. Sowas nervt. Wir konnten ja auch nichts sagen, weil es ja keine Karte gibt und wir natürlich nicht nach den Preisen gefragt haben, wer macht denn sowas? Muss man hier wohl… Aber von den „muss man hier wohl“ kommen noch ein paar.


Wir hatten vorher schon daheim ein bisschen getrunken und waren witzig unterwegs, da ist es einem ja dann auch erst mal egal, dass man in den Straßen von fast jedem schräg angeguckt wird, nur weil man nicht auf den Touristenmeilen rumläuft. Haben uns dann kurz an die Flaniermeile gesetzt und nach kurzer Zeit kam auch ein netter älterer Kubaner, setzte sich zu uns auf die Bank und hat in recht gutem Englisch gefragt, wo wir denn herkommen.
Der Spaß an der Backpackerei ist es ja nun mal, nicht stumpf in seiner All-In Klitsche zu sitzen und die Einheimischen nur als Personal zu treffen und wenn das nicht geht (was halt auch schwer ist) eben mit anderen bekloppten Rucksackmenschen rum zu ziehen.
Vorweg: Andere Backpacker haben wir noch keine getroffen, nicht mal gesehen. Das ist irgendwie komisch, damit fällt das aber auch schon mal weg. Muss ja aber auch nicht zwingend sein. Jetzt zurück zu den Einheimischen, wir hatten vorher engeren Kontakt zu unserem ersten Casa-Vermieter, der war nett und witzig, aber eher geschäftsmäßig. Dann die Telefonfrau, auch sehr nett, genau wie Cary (unsere aktuelle Casamutti) aber was unternehmen wird man mit denen ja auch nicht. Jetzt also zurück zu dem Kubaner von gestern Abend: Ich bin mit der Zeit recht misstrauisch geworden, wenn Leute in anderen Ländern spontan sehr nett sind. Aber der ältere Mann kam sehr witzig und natürlich daher, hat uns von seiner Arbeit als Geschichtslehrer erzählt und uns unzählige Fragen über Deutschland gestellt, hat wirklich ganz gut Vertrauen aufgebaut und dann nach einigem hin und her ganz nonchalant gefragt, ob wir noch nen Bier trinken wollen. Wollten wir eh und erfahrungsgemäß ist das immer eine witzige Sache, viele der besten Abende auf Tour hatten wir in Bars und Clubs, in denen für gewöhnlich keine Touristen rumhängen und solange es nicht in menschenleere Gassen geht, bin ich da recht schmerzfrei. Gesagt getan, auf in eine cubanische Bar, laut unseres Führers „no tourista“, drei Mojito geordert, dann hat auch noch ein alter Musikant aufgespielt, das hier normal. Leider fing die Fassade unseres Führers etwas an zu bröckeln, der kam mir einfach auf einmal etwas komisch vor. Wir haben dann ausgetrunken und siehe da, die Mojitos kosteten 5cuc each, normal sind 3cuc. Ich hab dann den Vogel nochmal gefragt, was das soll und er meinte das läge daran, dass wir Touristen seien, er könne nichts dafür. Haha, toll. Dann kam das Finale, sein Kind sei krank und Milch ist doch auf Kuba so teuer und wir hätten doch Geld. Da hab ich ihm dann erklärt, dass wir jetzt gehen, ohne ihn. Er wird sich seinen Teil der Mojitos in der Bar abgeholt haben und hatte nen Gratisgetränk. Ich kann mit Trickserei und Betrügerei um, wenn sie so schön offensichtlich und stumpf ist, wie in Indien, Thailand oder Afrika. Der Typ war aber echt nett und hat seine Sache wirklich gut gemacht, sowas find ich dann schade, erschüttert son bisschen das Urvertrauen. Aber wir haben jetzt eben gelernt, wie diese Masche hier geht, die Cubanerichse haben das echt drauf. Waren heute den ganzen Tag in Havana unterwegs und haben das verdammt oft erlebt, Leute kommen auf einen zu und fangen nen Gespräch an, freuen sich, wenn man etwas spanisch kann, fragen wo man her kommt etc. aber irgendwann kommt die Hookline, Kind krank, Mutter im Krankenhaus, Ziege weg gelaufen, blabla. Und das echt von jedem und auch wirklich arg dreist, mit ewigem Hinterhergelaufe und böse gucken. Nervt. Klar kenn ich das aus anderen Ländern und ich wurde auch schon gefühlte Stunden von Trommelverkäufern in Indien verfolgt, weil ich es gewagt hatte, einmal hin zu gucken, aber hier ist das ganze irgendwie viel aufdringlicher, weil persönlicher.
Naja, das ist aber auch nur sone Kleinigkeit, dafür is der Rum super! Haben heute auch direkt das Rum-Museum von Havana Club besichtigt. Abzug, weil 7cuc für 10 Minuten Tour und einen kleinen 7jährigen schon arg viel zu viel ist. Aber damit kann ich um, da weiß ich ja worauf ich mich einlasse, irgendwo ist und bleibt man ja nun mal Tourist. Havana selber fällt in sich zusammen, die wirklich traumhaften Kolonialgebäude, grad an der Malecon, der Straße die am Meer entlang geht und die von vielen Schreibern als traumhaft bezeichnet wird. Nur noch Ruinen, aus denen alle 15 Häuser mal ein renoviertes Hotel heraus sticht, wirklich sehr schade, weil man sich so gut vorstellen kann, wie großartig das mal ausgesehen haben muss. Havana Vieja, also die Altstadt, ist ganz gut in Schuss, aber da geht der Flair verloren, weil nur Klischeetouristen rumrennen und auch alles auf die Nasen ausgelegt ist. Das alles recht enttäuschend, weil zumindest ich mir das ganz anders vorgestellt hab.
Ok, genug jetzt der Rumheulerei, Cuba ist super. So! Aber Havana muss man echt nicht länger als einen Tag machen, Bangkok ist auch heiß, voll und optisch wenig ansprechend, aber da kann man ohne Ende andere Backpacker treffen, wild feiern gehen und man wird nicht dauernd entweder völlig schräg oder wie ne melkfertige Cashcow angestarrt. Für einige Ecken von Cuba sollte man sich einfach besser auskennen, als wir grad, für echtes Backpackergedöns ist Spanisch Pflicht und man sollte auch nicht nur mit cuc sondern auch mit cubanischen pesos rumrennen, ich denke dann kann man noch deutlich tiefer einsteigen.
Deshalb hauen wir hier auch ganz fix wieder ab und morgen früh geht’s mit dem Bus ab nach Vinales, das ist nen Tal, seit 98 Unesco Weltkulturerbe. Bisher hab ich an solchen abgelegenen Orten immer Spaß gehabt… Hoffen wir das Beste ;) jetzt noch etwas Havana Atmo-Kram:

Son haus in havana

Plaza de Armas Havana
havana mit schlechter kamera


13.5. Essen in Varadero und erster Tag Havana

Wenn eine Kuh und ein Tintenfisch ein Kind bekämen… Würde es so schmecken, wie das, was sie hier Grilled Lobster nennen – gourmettastisch. Der Spaß hat innem netten Restaurant grad mal 9€ gekostet, dafür gab‘s aber auch ne liveband. Ich würde denen aber gerne mal den Christian (Rach) schicken, der hätte da bestimmt einiges zu verbessern. 
Ok, das ist kein Lobster, aber ich seh schwer blöd aus! und da gab's den

Also nicht geschmacklich, aber wenn die schon Lobster und Steak auf der Karte haben, dann sollte die doch vielleicht cooler sein als nen eingeschweißtes, liebloses Ding wie in nem Drive through. Egalo. Gegenüber war noch nen netter Park mit Teich und Bar am Teich, der Bartenderich hat drei Jahre in Leipzig gearbeitet und Lisa ne wirklich famose Pina Colada gebaut. Dann noch am Strand Schnapsgetränk getrunken und dann daheim Armageddon geguckt.

ja, so sehen die taxis da wirklich aus

Heute dann nachm Frühstück mit nem Buick-Oldtimer-Taxi zum Busbahnhof und mit nem schwer modernen Bus nach Havana. Ich hab den Anfängerfehler schlechthin gebracht und mich in nem warmen Land ohne Winterleidung nen Reisebus betreten, der hatte schon vorm Start -20 grad in der Karre, draußen 30. Nasenbären. Naja, habens überlebt.

Traumhaft ;) Sozialismus heute! morgen! immer!
Havana ist seltsam bisher, im Grunde ja ne kleine Stadt - in Indien gibt es Dörfer die die lausigen 2Millionen Einwohner beherbergen – wir wohnen in nem großartigen Casa Particular bei Cary und Nilo, nem cubanischen Ehepaar, er ist nen witziger alter Mann und sie eine unglaublich kleine frau mit Hang zum Kitsch. Die beiden vermieten einfach das Zimmer neben ihrem Wohnzimmer, hohe Decken, Bad mit Wanne und aqua caliente, alles schnieke und wirklich schön. Im Wohnzimmer wieder mal nen Flatscreen, aber viel wichtiger: Zwei Schaukelstühle! Und Häkeldecken, Jesusstatuen und Bilder der Enkel, echt sehr urig. Mal sehen wie das Frühstück morgen wird, ich tippe auf großartig oder pornös, mal sehen.
erntet für mich! kolonialherrenstyle, den hut hab ich natürlich verloren :(
Haben schon den ersten großen Bummel durch Havana hinter uns, ich find Städte mit 30+ grad immer irgendwie unangenehm, aber die Lage am Meer bringt zum Glück ab und an mal ne Brise durch die Gassen, das macht’s erträglicher. Wir wohnen in Havana Central, direkt neben Havana Viejo, der Altstadt. 

ich an der malecon in havana. ha!
Klar fahren hier viele Oldtimer rum und die Gebäude sind schön kolonialstilig, aber irgendwie kickt die Stadt noch nicht so richtig. Vielleicht waren wir von der Busfahrerei noch zu müde, oder waren an der falschen Orten. Jetzt mal wieder was essen und dann mal gucken, wo man noch Rum bekommt. Also so im Glas, ne Flasche guten Havana Club haben wir schon erstanden, die Sorte liegt hier über dem 3jährigen, den es bei uns gibt kostet aber auch nur 4€ - und dank Scannerkasse passten auch die Preise. Aber schon immer wieder schräg, wie viele Kubaner die Ossis so zwischenzeitlich beheimatet haben, der Verkäufer im Laden meinte zu Lisas Einkauf spontan: „Ah, Bananenlikör, sehr lecker. Aber nur was für Frauen.“ Da guckt man dann immer etwas komisch, weil man ja irgendwie nicht damit rechnet.
so kann havana auch

12.5 Varadero Strand und weitere Planung

Wieder ordentlich geschlafen, aber die innere Uhr hat uns um beide um kurz nach 6 wach gebimmelt, schnell ne DVD geguckt und dann gab‘s wieder top Frühstück. Gestern Abend sind wir noch gefühlte 17km gelaufen, haben dafür aber sehr großartig innem offenen Restaurant gespeist, die Preise sind völlig ok, ne leckere Hühnerbrust mit allem Pelm und dran kost grad mal 3€. Haben aber jetzt leider rausfinden müssen, dass wir die ganze Zeit in den Läden übers Ohr gehauen wurden. Ich dachte ich kenne sämtliche Ripoffserichse, aber halt nur bei Straßenhändlern und Konsorten, nicht in Läden. Es ist ja gemeinhin bekannt, dass Mathe und ich keine guten Freunde sind und so hab ich die ersten Einkäufe im Supermarkt nie nachgerechnet und einfach bezahlt. Die Vogelbären machen das aber auch clever, die tippen auf ihrem Taschenrechner rum und sagen keinen Ton dazu und packen am Ende was auf dem Gesamtpreis. Ich bin gestern schon stutzig geworden und hab das dann heute auch noch im Planet gelesen. Naja hat uns jetzt vielleicht 10€ gekostet, is aber auch fies.
atmosphärisch kann kuba so ziemlich alles
Ich hab Sonnenbrand, aber volles Mett. Hatte ich bisher echt nur einmal und das war 2004 auf Phuket, als ich mich gar nicht eingecremt hab. Vielleicht war mein Marktkaufzeug vom letzten Jahr nich so der Kracher, Lisa hat nichts. Gemein. Naja mal sehen, vielleicht wird’s ja noch braun, bei den Schultern is die Haut wohl verloren, hoffentlich bleibt sie im Gesicht dran. Go Aprepelm!
Der weitere Trip ist jetzt auch fertig geplant, so klassisches drauflos backpacken is hier nich ganz so einfach möglich, weil die besten Unterkünfte bei Privatleuten in casa particulares sind und die haben meistens nur ein Zimmer. Deshalb haben wir heute mal schon son Ding telefonisch reserviert, die Telefonfrau war großartig. Hat wie nen Wasserfall ne Mischung aus Deutsch, Englisch und Spanisch gesprochen, so mag ich das – das versteh ich. Also geht’s morgen los nach Havana, mim Bus dürfte das 3h dauern und kostet grad mal 6€. Juppidu. Da dann mal die Stadt genießen, Rum-Museum, Tabakfabrik, Revolutionsmuseum etc. Heute war noch Strand, für mich Schatten. Der Sonnenkrieg auf meiner Haut war aber wenigstens nen Grund mir nen Hut zu kaufen. Im weißen Longsleeve mit Sonnenbrille und dem Ding seh ich aus wie nen Kolonialherr. Nais.
So jetzt off to essen.

11.5. Varadero, Rum, Kubaner und Zigarren

Jetlag geht ja momentan in die gute Richtung, wir sind hier gegen Abend angekommen und unsere Körper standen auf Nacht, da klappt das mit dem Schlafen echt gut, zurück könnte blöder werden. Also gut geschlafen, die Klimanalage kann zum Glück auch nur Ventilieren, ich mag die Dinger nämlich nich so gerne. Frühstück war ne sehr feine Sache, Früchtegedöns, Süßes und Deftiges, fein. Papaya sollte man hier lieber nicht verlangen, das Wort heißt hier lediglich Vagina und niemand verbindet das mit ner Frucht -- die heißt fruta bomba. Loco Cubanerichsos!
Schnell Bier und Wasser gekauft und Strand, im hellen schon ne schöne Sache, da war "the beach" keine falsche Vorbereitung.
noch fragen? tourifreier strand in varadero, 2 min von unserem casa particular
Das Wasser gritzeklar, Himmel blau, Sonne am Zenit pelmend und lass gehen. Witzigerweise isses auf varadero recht windig, bei tausend grad in der sonne echt ne gute sache. Und obwohl das hier eigentlich der touriteil der insel ist, sehen wir kaum gringos, weil die alle in den pauschalbunkern an der Spitze der hlabinsel varadero campieren. Der Cubanerich als solcher ist schon nen arg gechillter Typ, der Planet nennt sie die iren von Amerika, kommt hin, zumindest die, die wir bisher gesehen haben. Bacardi ist ja hier auf Kuba verhasst und nicht zu kriegen, warum sollte man den Quatsch auch wollen, wenn es 7 verschiedene Sorten Havana Club gibt? Der mit dem weißen Ettikett kostet so um 3€ die 0,7 Buddel und schmeckt in Cola so, wie nen ordentlicher Rucola schmecken soll. Die Jungs hier trinken das zeug aber lieber pur aus der Flasche, wir konnten heute 2 typen und nen Mädel bewundern, die mit ner vollen Flasche Rum ins Meer gegangen sind, sich da kaum bewegt haben, nach ner Stunde (oder so, haben natürlich keine uhr) mit der leeren kanne wieder raus gekommen sind - dann sind sie gegangen.
Meer + Rumbuddel + Quatschen = typische Freizeitbeschäftigung der Kubaner

Fragen?

Ich krieg eigentlich nie Sonnenbrand, aber el Lorenco ballert hier arg hart, hab mich mehrmal eingecremt und bin trotzdem pelmrot, ich hoffe apre sun macht daraus nen nettes braun oder tiefschwarz, wenn nicht wirds heute nacht nicht schön.
Es ist immer recht windig auf Kuba, macht das Wetter nahezu perfekt. Lisa findet auf dem Bild grad übrigens Stacheln.

Da wir nicht direkt mit Zigarren starten wollten, haben wir uns für Zigarillos entschieden. Auf Spanisch heißt das leider Zigaretten, das was wir wollten gabs dann heute und heißt Purito. ist nicht mit dem zu vergleichen, was wir bei uns Zigarillo nennen, is eher zeigefingerdick und schmeckt schwer nach Zigarre. Geschmacklich nich so meins, aber mit Rucola auf Kuba? Läuft. Und die Poserfotos... huiui...
Jetzt dann mal Richtung Stadt und gucken, was da noch so los ist.