Wenn eine Kuh und ein Tintenfisch ein Kind bekämen… Würde es so schmecken, wie das, was sie hier Grilled Lobster nennen – gourmettastisch. Der Spaß hat innem netten Restaurant grad mal 9€ gekostet, dafür gab‘s aber auch ne liveband. Ich würde denen aber gerne mal den Christian (Rach) schicken, der hätte da bestimmt einiges zu verbessern.
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| Ok, das ist kein Lobster, aber ich seh schwer blöd aus! und da gab's den |
Also nicht geschmacklich, aber wenn die schon Lobster und Steak auf der Karte haben, dann sollte die doch vielleicht cooler sein als nen eingeschweißtes, liebloses Ding wie in nem Drive through. Egalo. Gegenüber war noch nen netter Park mit Teich und Bar am Teich, der Bartenderich hat drei Jahre in Leipzig gearbeitet und Lisa ne wirklich famose Pina Colada gebaut. Dann noch am Strand Schnapsgetränk getrunken und dann daheim Armageddon geguckt.
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| Traumhaft ;) Sozialismus heute! morgen! immer! |
Havana ist seltsam bisher, im Grunde ja ne kleine Stadt - in Indien gibt es Dörfer die die lausigen 2Millionen Einwohner beherbergen – wir wohnen in nem großartigen Casa Particular bei Cary und Nilo, nem cubanischen Ehepaar, er ist nen witziger alter Mann und sie eine unglaublich kleine frau mit Hang zum Kitsch. Die beiden vermieten einfach das Zimmer neben ihrem Wohnzimmer, hohe Decken, Bad mit Wanne und aqua caliente, alles schnieke und wirklich schön. Im Wohnzimmer wieder mal nen Flatscreen, aber viel wichtiger: Zwei Schaukelstühle! Und Häkeldecken, Jesusstatuen und Bilder der Enkel, echt sehr urig. Mal sehen wie das Frühstück morgen wird, ich tippe auf großartig oder pornös, mal sehen.
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| erntet für mich! kolonialherrenstyle, den hut hab ich natürlich verloren :( |
Haben schon den ersten großen Bummel durch Havana hinter uns, ich find Städte mit 30+ grad immer irgendwie unangenehm, aber die Lage am Meer bringt zum Glück ab und an mal ne Brise durch die Gassen, das macht’s erträglicher. Wir wohnen in Havana Central, direkt neben Havana Viejo, der Altstadt.
| ich an der malecon in havana. ha! |
Klar fahren hier viele Oldtimer rum und die Gebäude sind schön kolonialstilig, aber irgendwie kickt die Stadt noch nicht so richtig. Vielleicht waren wir von der Busfahrerei noch zu müde, oder waren an der falschen Orten. Jetzt mal wieder was essen und dann mal gucken, wo man noch Rum bekommt. Also so im Glas, ne Flasche guten Havana Club haben wir schon erstanden, die Sorte liegt hier über dem 3jährigen, den es bei uns gibt kostet aber auch nur 4€ - und dank Scannerkasse passten auch die Preise. Aber schon immer wieder schräg, wie viele Kubaner die Ossis so zwischenzeitlich beheimatet haben, der Verkäufer im Laden meinte zu Lisas Einkauf spontan: „Ah, Bananenlikör, sehr lecker. Aber nur was für Frauen.“ Da guckt man dann immer etwas komisch, weil man ja irgendwie nicht damit rechnet.
| so kann havana auch |




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