| Der Weg von Oscar in die Berge |
| Schöner Wohnen |
Jan hat seinen letzten Indienneintrag im Blog hier „Manali, Manali und nix anderes“ genannt, so geht’s und jetzt grad mit Vinalaes, also „Vinales, Vinales und nix anderes“. Sind mit dem Bus her gekommen, nachdem unsere nette Casamutti uns easy 2,5 cuc pro Wasser in unserem Kühlschrank abgenommen hat – naja, seis drum, Abzüge gehören hier einfach dazu (0,5 wären normal gewesen). In dem Bus saßen sogar nen paar Leute, die keine Rollköfferchen hatten, yay! Der Bus-Guide hat sich bei allen anderen entschuldigt, dass sein Englisch so schlecht sei – er wäre für Deutsch ausgebildet, war ganz witzig, weil er dann alle Ansagen erst auf Spanisch, dann auf Englisch und schlussendlich nur für Lisa und mich noch mal auf Deutsch gemacht hat. Vinales ist ne tolle Abwechslung zu Havana, das Tal hier hat insgesamt 15.000 Einwohner, das Dorf grad mal 5.000. Wir haben uns nach dem Planet gerichtet und sind, sehr zum Ärger der Casavermieter am Bus, direkt zu Oscar gedackelt. Oscar ist einer der bekanntesten Bergsteiger Cubas, vermietet aber auch Zimmer in seinem Familendomizil, in dem zig Generationen zusammen wohnen. Und jetzt eben noch wir.
Auch wenn der Bergguru wegen seines gewaltigen Bauches wohl keine keine Touren mehr macht, hat er uns aber gerne Equipment geliehen, mit dem wir dann auch heute direkt losgepelmt sind. Aber ich greife vor. Das Dorf hier ist echt malerisch, die Leute gaffen einen nicht an, nerven nicht und freuen sich wenn man nett grüßt. So wollte ich das, ist doch gar nicht so schwer, Cuba! Hier gibt es alles, was man so braucht, aber wir essen morgens und Abends eh hier im Casa Particular – und wie wir essen! Frühstück is guter Standard, aber Abends wirft der Papa den dicken Grill an und macht uns was leckeres, gestern gab’s Huhn, heute will er Schwein zaubern. Sind sehr gespannt, vor allem weil wir nachm Klettern noch ne „Kleinigkeit“ gegessen haben: Hier gibt es überall so eine Art Milchbrötchen mit Käse und Schinken, was dann in nem Riesensandwichtoaster cross getoastet wird, eigentlich lecker. Das grad kam aber aus dem Eisfach in die Mikro, dafür wars billig. Montezuma ist übrigens jetzt auch da, aber wir gehen ihn solide mit Rum an. Mein Sonnenbrand hat sich witzigerweise geschlagen gegeben, habe keine Haut verloren, muss mich kaum noch eincremen und werde immer schwärzer, wuhu. Jetzt zu dem, was Vinales auszeichnet: Natur und Klettern. Wahnsinn!
Oscar hat uns Klettergurte, Karabiner und Seil gegeben und wir sind einfach mal mit dem „Climbing Cuba“-Buch losgezogen. In nicht mal einer halben Stunde ist man von unserem Häuschen mitten in der gritzgrünen Pampa und trifft auf Raul, dem der Bauernhof gehört, und auf dessen Land viele der besten Klettereien sind. Der ist ganz witzig und hat sich sehr gefreut, dass nen Bild von ihm in unserem Guide ist. Wir haben uns dann für die einfachsten Abschnitte in einem traumhaften Talkessel entschieden, Lisa hat das alles schon nen paarmal in Deutschland gemacht, ich hingegen war erst einmal richtig klettern und das ist mindestens 10 Jahre her, deshalb wollte ich nicht gleich ganz feste durchdrehen. Hat alles sahnig geklappt, wir wurden mit traumhaften Ausblicken belohnt und Lisa konnte die ganze Zeit mit Eidechsen spielen, war großartig, Lisa hat sogar das Plateau oben besiegt, ich war nicht ganz so hoch, fühle mich aber trotzdem wie Reinold.
Danach noch schnell eine Höhle unsicher gemacht, die den ganzen Berg durchzieht, auf der anderen Seite gab es dann wieder nen großartigen Ausblick auf nen anderes Tal.
Auf dem Rückweg haben wir dann Bauer Raul noch selbstgedrehte Puritos aus eigenem Anbau und Kaffee, vom Feld nebenan und nen Ananas-Rohzuckersaft abgekauft. Toller Tag, vor allem weil wir jetzt grad auf Oscars Schweinebeine vom Grill warten.
Oscar hat uns Klettergurte, Karabiner und Seil gegeben und wir sind einfach mal mit dem „Climbing Cuba“-Buch losgezogen. In nicht mal einer halben Stunde ist man von unserem Häuschen mitten in der gritzgrünen Pampa und trifft auf Raul, dem der Bauernhof gehört, und auf dessen Land viele der besten Klettereien sind. Der ist ganz witzig und hat sich sehr gefreut, dass nen Bild von ihm in unserem Guide ist. Wir haben uns dann für die einfachsten Abschnitte in einem traumhaften Talkessel entschieden, Lisa hat das alles schon nen paarmal in Deutschland gemacht, ich hingegen war erst einmal richtig klettern und das ist mindestens 10 Jahre her, deshalb wollte ich nicht gleich ganz feste durchdrehen. Hat alles sahnig geklappt, wir wurden mit traumhaften Ausblicken belohnt und Lisa konnte die ganze Zeit mit Eidechsen spielen, war großartig, Lisa hat sogar das Plateau oben besiegt, ich war nicht ganz so hoch, fühle mich aber trotzdem wie Reinold.
| Lisa ist oben (blöde kuh) |
| und wird mit fies guter aussicht belohnt |
| Selbstauslöser ftw! |
| ich bin fast oben! |
Danach noch schnell eine Höhle unsicher gemacht, die den ganzen Berg durchzieht, auf der anderen Seite gab es dann wieder nen großartigen Ausblick auf nen anderes Tal.
| höhle! |
| aussicht! |
| Rauls farm |
Auf dem Rückweg haben wir dann Bauer Raul noch selbstgedrehte Puritos aus eigenem Anbau und Kaffee, vom Feld nebenan und nen Ananas-Rohzuckersaft abgekauft. Toller Tag, vor allem weil wir jetzt grad auf Oscars Schweinebeine vom Grill warten.
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